Knochendichtemessung (Q-CT)

Anwendung und Prinzip der Knochendichtemessung

Diese Untersuchung wird durchgeführt, um frühzeitig eine Osteoporose zu erkennen oder den Verlauf unter einer bereits eingeleiteten Therapie zu kontrollieren.

Bei einer Q-CT wird der Kalksalzgehalt des Knochens an der Lendenwirbelsäule mittels Röntgenstrahlen in der Computertomographie genau gemessen und mit Normalwerten verglichen. Dadurch wird eine eindeutige Diagnose ermöglicht, inwieweit die Knochendichte vermindert und ob eine Behandlung notwendig ist.

Dauer/Ablauf

  • Die Untersuchung dauert wenige Minuten.
  • Für die Untersuchung ist es NICHT notwendig, ein Kontrastmittel zu injizieren.
  • Es bedarf keiner speziellen Vorbereitung.

Exkurs: Osteoporose

Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, bei der Knochenmasse vermehrt abgebaut wird. Dadurch verliert der Knochen an Stabilität. Es besteht deshalb eine deutlich erhöhte Frakturgefahr.

Menschen, die an einer Osteoporose leiden, können sich aus geringstem Anlass die Knochen brechen. Besonders gefährdete Stellen sind z. B. die Wirbelkörper. Es kann aber auch jeden anderen Knochen treffen. Frauen und Männer erkranken besonders in der zweiten Lebenshälfte.

Die häufigste Ursache einer Osteoporose ist der Östrogenmangel bei Frauen nach den Wechseljahren. Neben dem Alter gelten als weitere Risikofaktoren für eine Osteoporose:

  • Familiäre Vorbelastung
  • Langzeitbehandlung mit Cortison
  • Mangelversorgung mit Calcium oder Vitamin- D
  • mangelnde Bewegung fördert den Knochenabbau
  • Darmerkrankungen, z. Bsp. Morbus Crohn
  • Überfunktion von Schilddrüse oder Nebenschilddrüse
  • Einnahme von Aromatasehemmern nach Brustkrebsoperationen

Hinweis

  • Gesunde Ernährung und Sport können das Osteoporose-Risiko mindern und die Knochen stabil und beweglich halten.
  • Warnende Symptome gibt es anfangs kaum: Wenn Schmerzen auftreten, die Beweglichkeit eingeschränkt ist oder es zu Knochenbrüchen kommt, sind die Knochen meist bereits instabil. Eine Früherkennung kann das Fortschreiten der Krankheit verzögern und eine deutliche Verbesserung des Krankheitsbildes bewirken.

Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, bei der Knochenmasse vermehrt abgebaut wird, die Knochendichte abnimmt und dadurch die Festigkeit des Knochens verloren geht. Es besteht deshalb eine deutlich erhöhte Frakturgefahr. Diese Frakturen können auch ohne vorangegangenen Sturz oder Verletzung auftreten. Sie betreffen vor allem die Wirbelsäule.

Die häufigste Ursache einer Osteoporose ist der Östrogenmangel bei Frauen nach den Wechseljahren. Neben dem Alter gelten als weitere Risikofaktoren für eine Osteoporose:

  • Langzeitbehandlung mit Cortison
  • die frühzeitige Entfernung der Eierstöcke, die zu einem Hormonmangel führt
  • Mangelversorgung mit Calcium oder Vitamin- D
  • mangelnde Bewegung fördert den Knochenabbau
  • Darmerkrankungen, z. Bsp. Morbus Crohn
  • Überfunktion von Schilddrüse oder Nebenschilddrüse

Ein normales Röntgenbild ist zur Erkennung einer Osteoporose nicht ausreichend. Um eine Osteoporose zu erkennen, ist eine Messung der Knochendichte notwendig. Hierzu gibt es verschiedene Methoden. Bei einer Q-CT wird der Kalksalzgehalt des Knochens an der Lendenwirbelsäule mittels Röntgenstrahlen in der Computertomographie genau gemessen und mit den Normalwerten verglichen. Ist der ermittelte Wert zu niedrig, liegt eine Osteoporose vor.

Ein Q-CT ist prinzipiell sinnvoll bei:

  • klinischem Verdacht auf eine Osteoporose, z.B. nach einer Fraktur ohne entsprechendem Sturz
  • Vorliegen von zumindest einem Risikofaktor

Es werden die Indikationen nach DVO-Leitlinien beachtet.

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